Seedorf 2013

Herbstferien-Fechtwoche in Seedorf 2013

    von Luisa Alefs

 

Wie in jedem Jahr hatte der Fechtsportverein Mülheim an der Ruhr ein Jugendlager mit fechterischen Einheiten veranstaltet. 26 Kinder und Jugendlichen fuhren vom 19.10-26.10.2013 mit 2 Betreuern und 2 Küchenfeen nach Seedorf bei Ratzeburg.

Samstag in der Früh um 6:30 Uhr hieß es dann: „Tschüss Mama und Papa!“.
Die nächsten 480 km wurde gequatscht, gedaddelt und geschlafen.
Dank guter Vorplanung unserer Trainer Knut Oetter und Peer Semrau wurden wir herzlich vom Bürgermeister von Seedorf in Empfang genommen und wir bekamen die Schlüssel für unsere Unterkunft, die wir die nächsten 7 Tage in Beschlag genommen hatten.

Jeden Morgen hieß es für uns Fechter um 7:30 aufstehen und uns für den Waldlauf 15 Minuten später fertig zu machen.
Somit klang jeden Morgen die zarte Stimmte unseres Trainers Knut durch den Raum, der sagte: „Aufstehen! Waldlauf!“.
Dank einer Sporthalle, die zu Fuß zu erreichen war, konnten wir viel fechten, Zirkeltraining machen, an unserer Technik feilen oder lustige Spiele spielen.
Allerdings hatten wir erschwerte Bedingungen, denn in Schleswig-Holstein hatten die Schüler wieder Schule und brauchten somit auch die Halle selber. Aus diesem Grund waren viele Ausflüge geplant, die von unseren Trainern im Voraus tiefgründig geplant wurden.

Wir waren am Montag in einem wunderschönen Spaßbad in Wismar. Dort waren wir das erste Mal, aber sicherlich nicht das letzte Mal, denn es war fantastisch dort. Da wir uns auch die Stadt anschauen wollten, fuhren wir anschließend nach Wismar ins Städtchen.
Durch Recherchen stieß unser Trainer vor der Anreise nach Seedorf im Internet auf einen Zoo in Schwerin, den wir mit Begeisterung und viel Spaß besuchten.
Ein Höhepunkt der Woche war eine Nachtwanderung durch Mölm mit einem Nachtwächter. Dort erfuhren wir viele Dinge über die Stadt und Geschichten über Till Eulenspiegel. Wir waren alle begeistert, für jeden war etwas davon dabei, egal ob erst 10 Jahre oder schon 73 Jahre alt.

Am Donnerstagabend wurde verkündet, dass es am nächsten Tag nach Lübeck geht und dann hieß es überall: „Wir müssen Marzipan kaufen!“.
Trotz regnerischem Wetter war es wie jedes Jahr schön in Lübeck zu sein.

Allerdings kam das Training trotz der Ausflüge nicht zu kurz: Wir spielten Fußball auf dem naheliegenden Fußballplatz und mit uns wurde ein Cooper-Test durchgeführt, der mit viel Spaß verbunden war.

Über die ganze Woche wurden unsere Ergebnisse und Leistungen aufgeschrieben, denn am letzten Abend fand eine Siegerehrung statt, die mit einer „Party“ endete.

Wir sind natürlich alle nicht verhungert, denn dank unserer Kulturwartin Petra Alefs und ihrer Begleitung Annette Hein, wurden wir mit Köstlichkeiten versorgt und es fehlte uns an nichts, denn sie waren immer für uns da.

Ein ganz großes Lob geht an unsere Trainer Peer und Knut, die mit Herzblut das Projekt „Seedorf“ auf die Beine gestellt haben und sich viele Gedanken darüber gemacht haben, was man mit so einer großen Rassel-Bande machen kann. Wie in jedem Jahr haben sie dies mit Bravour gemeistert.

Wir Fechter sagen: „Danke!“

 

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